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Schlafrhythmus · Regeneration · Morgenenergie
Schlaf ist ein wichtiger Bestandteil von Gesundheit und Wohlbefinden. Hier findest du Wissen rund um Schlaf, Schlafprobleme und die Zusammenhänge mit anderen Bereichen.
Beiträge zum Thema Schlaf
Was Schlafmangel mit mir macht
Wenn ich zu wenig oder schlecht geschlafen habe, brauche ich morgens lange, bis ich wirklich klar werde.
Manchmal fühlt sich das an wie eine Art Brain Fog.
Ich will etwas machen und plötzlich ist der Gedanke weg:
„Was wollte ich jetzt eigentlich machen?“
Dazu kommt körperliche Energielosigkeit. Ich bin lustloser und habe deutlich weniger Antrieb.
Besonders die ersten ein bis zwei Stunden des Tages können sich dann völlig anders anfühlen als nach einer guten Nacht.
Und genau deshalb habe ich mich irgendwann intensiver mit der Frage beschäftigt:
Was kann ich selbst tun, um meine Schlafqualität zu verbessern?
Dabei bin ich immer wieder auf einen Zusammenhang gestoßen, der sich auch durch meine anderen Themen zieht:
Schlaf, Stress, Nervensystem und Stoffwechsel gehören zusammen.
Guter Schlaf ist essentiell für unsere Gesundheit. Er hilft uns, uns zu erholen, Energie zu tanken und den Geist zu klären.
Weitere Beiträge mit Bezug zu Schlaf
Eine besondere Erfahrung aus meinem Shaolin-Qigong-Training
Als ich vor einigen Jahren begonnen habe, mich intensiver mit Qigong und den Shaolin-Künsten zu beschäftigen, habe ich vieles kennengelernt, was für mich zunächst ungewohnt war.
Denn wer sich mit asiatischen Kampf- und Bewegungskünsten beschäftigt, lernt nicht nur Bewegungen.
Man begegnet einer anderen Denkweise.
Einer anderen Vorstellung davon, wie Körper, Geist, Atmung, Aufmerksamkeit, Kraft und Entspannung miteinander verbunden sind.
Und genau deshalb möchte ich an dieser Stelle etwas vorstellen, das für mich besonders interessant geworden ist:
Wu Song.
Du musst kein Sportler sein, um dich zu bewegen
Wenn Menschen das Wort Sport hören, passiert manchmal etwas Interessantes.
Gerade bei älteren Menschen habe ich das in vielen Gesprächen erlebt: Kaum fällt das Wort Sport, geht innerlich eine Tür zu.
„Ich habe noch nie Sport gemacht.“
„Das kann ich nicht.“
„Dafür bin ich zu alt.“
„Ich habe viel zu viel Gewicht.“
„Dann bekomme ich bestimmt Muskelkater.“
„Ich könnte mich verletzen.“
Und manchmal kommen gleich zehn weitere Gründe hinterher.
Natürlich gibt es Menschen, die tatsächlich körperliche Einschränkungen oder Handicaps haben und deshalb bestimmte Bewegungsformen nicht ausüben können. Aber auch dann bedeutet das nicht, dass Bewegung keine Möglichkeit ist.
Vielleicht ist genau hier eine andere Sprache hilfreich:
Nicht Sport. Bewegung.
Denn Bewegung muss nicht bedeuten, dass ich jogge, schwitze, Gewichte stemme oder mich bis an meine körperliche Grenze bringe.
Bewegung kann sehr viel mehr sein.
Und sie kann dort beginnen, wo ich heute gerade stehe.
Warum Nährstoffe mehr sind als Kalorien
Wenn wir über Ernährung sprechen, geht es sehr schnell um Kalorien.
Wie viele Kalorien darf ich essen?
Wie viele Kalorien muss ich einsparen?
Wie viel nehme ich damit ab?
Aber Kalorien allein sagen noch nicht besonders viel darüber aus, ob eine Ernährung unseren Körper gut versorgt.
Unser Körper braucht nicht einfach nur Energie.
Er braucht unterschiedliche Nährstoffe, damit Zellen ihre Aufgaben erfüllen können, das Gehirn arbeiten kann, Muskeln erhalten und aufgebaut werden können und viele Stoffwechselprozesse funktionieren.
Genau diese Erkenntnis hat meine Sicht auf Ernährung verändert.
Könnte mein Nervensystem etwas mit meinen persönlichen gesundheitlichen Problemen und meinem Wohlbefinden zu tun haben?
Je mehr ich darüber gelesen habe, desto spannender wurde das Thema für mich.
Denn beim Nervensystem geht es nicht nur darum, zu verstehen, was Stress mit uns macht.
Es geht auch um die Frage:
Was können wir selbst tun, um unser System immer wieder in Richtung Ruhe und Regeneration zu bringen?
Und genau hier beginnt für mich der Übergang vom Beobachten zum Handeln.
Stress ist nicht nur ein Gefühl
Was ich verstehen musste, war die sogenannte Stress-Energie-Achse.
Stress ist nicht einfach nur ein Gefühl. Stress ist vor allem Biologie.
Dein Körper verfügt über ein hochintelligentes Überlebungssystem, das innerhalb kürzester Zeit entscheidet: Muss jetzt Energie bereitgestellt werden? Müssen wir reagieren? Können wir uns entspannen oder müssen wir aufmerksam bleiben?
Jeder kennt das Beispiel mit dem Säbelzahntiger.
Wenn plötzlich Gefahr droht, ist es sinnvoll, dass dein Körper Energie mobilisiert. Unter anderem wird Cortisol ausgeschüttet. Dieses Hormon hilft dabei, Energie bereitzustellen, den Blutzucker verfügbar zu machen und die Aufmerksamkeit zu erhöhen.
Warum es wichtig ist, Burnout zu verstehen
Burnout kann jeden treffen. Ob du beruflich stark engagiert bist, viel Verantwortung in der Familie trägst oder einfach das Gefühl hast, ständig unter Druck zu stehen – es ist wichtig, die Anzeichen von Burnout zu kennen und zu verstehen.