Ernährung

Schlaf ist ein wichtiger Bestandteil von Gesundheit und Wohlbefinden. Hier findest du Wissen rund um Schlaf, Schlafprobleme und die Zusammenhänge mit anderen Bereichen.

Beiträge zum Thema Ernährung

Warum Nährstoffe mehr sind als Kalorien Wenn wir über Ernährung sprechen, geht es sehr schnell um Kalorien. Wie viele Kalorien darf ich essen? Wie viele Kalorien muss ich einsparen? Wie viel nehme ich damit ab? Aber Kalorien allein sagen noch nicht besonders viel darüber aus, ob eine Ernährung unseren Körper gut versorgt. Unser Körper braucht nicht einfach nur Energie. Er braucht unterschiedliche Nährstoffe, damit Zellen ihre Aufgaben erfüllen können, das Gehirn arbeiten kann, Muskeln erhalten und aufgebaut werden können und viele Stoffwechselprozesse funktionieren. Genau diese Erkenntnis hat meine Sicht auf Ernährung verändert.
Wenn wir über Ernährung sprechen, denken wir meistens zuerst an Gewicht, Kalorien oder Blutzucker. Ich sehe Ernährung inzwischen viel umfassender. Ernährung ist für mich eine der Grundlagen eines gesunden Lebenskonzeptes. Sie steht nicht isoliert da. Was und wie wir essen, kann viele Bereiche unseres Lebens beeinflussen – unseren Blutzucker, unsere Energie, unsere Verdauung, unseren Schlaf und auch unser persönliches Stressempfinden. Deshalb gehört für mich auch eine sogenannte Anti-Stress-Ernährung zu einer ganzheitlichen Ernährungsumstellung. Nicht als kompliziertes Programm. Sondern als eine Sammlung ganz normaler Lebensmittel und Gewohnheiten.
Unser Körper ist ein faszinierendes System. Und eines habe ich im Laufe meiner eigenen Ernährungsumstellung immer wieder festgestellt: Unser Körper liebt Rhythmus. Nicht nur beim Schlafen und Aufstehen. Auch beim Essen können regelmäßige Abläufe Orientierung geben. Für mich wurde der Mahlzeitenrhythmus deshalb zu einem wichtigen Bestandteil meiner Ernährung – und zu einem Baustein auf dem Weg zu mehr innerer Ruhe.
Ja, meine lieben Freunde, zum Thema Blutzuckerfallen kann ich sagen: Ich musste einige wirklich krasse Entscheidungen treffen. Denn manches, was für uns ganz selbstverständlich zu einer „gesunden“ Ernährung gehört, war für mich plötzlich gar nicht mehr so selbstverständlich. Ich habe gelernt: Die größten Herausforderungen lauern nicht unbedingt dort, wo wir sie erwarten. Sie verstecken sich oft in ganz alltäglichen Lebensmitteln. Und genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick.
Eine Ernährungsumstellung ist kein Schalter, den du einfach umlegst. Du wirst verschiedene Prozessschritte durchlaufen und dabei nach und nach herausfinden, welche Lebensmittel und welche Gewohnheiten dir wirklich guttun. Und genau das ist für mich einer der spannendsten Teile einer Ernährungsumstellung: Du lernst deinen eigenen Körper wieder neu kennen. Denn viele Menschen haben verlernt, auf die Signale ihres Körpers zu hören.
Deine Ernährung muss zu deinem Leben passen. Was für den einen Menschen wunderbar funktioniert, kann für einen anderen völlig ungeeignet sein. Wir haben unterschiedliche Vorlieben, unterschiedliche Lebensumstände, unterschiedliche Gewohnheiten und unterschiedliche gesundheitliche Voraussetzungen. Deshalb glaube ich nicht an die eine perfekte Ernährung für alle. Ich glaube vielmehr daran, dass wir lernen dürfen, unsere Ernährung immer besser kennenzulernen und herauszufinden: Was bekommt mir? Was tut mir gut? Was hält mich satt? Was schmeckt mir? Und womit kann ich langfristig leben?

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