Warum ich Wissen sammle und weitergebe
Ich habe im Laufe meines Lebens sehr viel Wissen kennengelernt. Manche Dinge habe ich gelernt, andere selbst erfahren, wieder andere haben mich so neugierig gemacht, dass ich immer weiter recherchiert habe.
Irgendwann wurde mir bewusst, wie schade es ist, dass so viel Wissen und Erfahrung verloren geht, wenn Menschen nicht mehr da sind.
Ich möchte deshalb Wissen sammeln und weitergeben.
Nicht, weil ich glaube, auf alles eine Antwort zu haben. Sondern weil ich selbst erlebt habe, wie wertvoll es sein kann, eine neue Perspektive zu entdecken.
Ich wollte selbst verstehen
Ein wichtiger Teil meiner persönlichen Geschichte sind mein eigener Burnout und später die Diagnose Diabetes Typ 2.
Beides hat auf ganz unterschiedliche Weise Fragen aufgeworfen, auf die ich zunächst nicht einfach Antworten hatte.
Gerade nach der Diabetes-Diagnose habe ich gemerkt, wie schnell man sich mit wenigen allgemeinen Aussagen allein gelassen fühlen kann.
Also begann ich, selbst nach Antworten zu suchen.
Ich habe gelesen, recherchiert, Videos angesehen, Kongresse besucht, Ausbildungen gemacht und mich mit Menschen und unterschiedlichen Wissensgebieten beschäftigt.
Dabei habe ich gemerkt: Je mehr ich weiß, desto mehr Zusammenhänge entdecke ich.
Mein Blick auf Wissen
Durch meinen beruflichen Weg in der IT bin ich es gewohnt, Informationen zu sammeln, zu strukturieren und Zusammenhänge herzustellen.
Diese Arbeitsweise begleitet mich auch heute.
Ich schaue gerne über den Tellerrand und interessiere mich für unterschiedliche Perspektiven. Wissenschaftliche Forschung gehört für mich genauso dazu wie überliefertes Wissen aus Traditionen oder persönliche Erfahrungen.
Dabei möchte ich nicht alles in einen Topf werfen.
Wissenschaftliche Erkenntnisse sind wissenschaftliche Erkenntnisse. Traditionelles Wissen ist traditionelles Wissen. Und meine eigenen Erfahrungen sind meine eigenen Erfahrungen.
Aber ich finde es spannend, die verschiedenen Perspektiven kennenzulernen, Fragen zu stellen und Zusammenhänge zu entdecken.
Die Türen dürfen offen bleiben
Genau deshalb heißt es hier: Die Türen dürfen offen bleiben.
Ich möchte mich nicht vorschnell auf eine einzige Sichtweise festlegen. Und ich möchte auch anderen Menschen nicht sagen, welchen Weg sie gehen sollen.
Was mir geholfen hat, muss für dich nicht das Richtige sein.
Meine Erfahrungen können vielleicht eine Anregung sein. Eine Frage kann einen neuen Gedanken auslösen. Ein Thema, das du hier entdeckst, kann dich neugierig machen, selbst weiterzuforschen.
Und vielleicht findest du dabei etwas, das für deinen Weg interessant ist.
Meine Erfahrung – deine Entscheidung
Das ist für mich ein wichtiger Grundsatz.
Meine Erfahrungen sind mein Weg. Deine Entscheidung bleibt Deine.
Das Wissensjournal soll keine Sammlung fertiger Antworten sein. Ich möchte Wissen zugänglich machen, Zusammenhänge verständlich machen und unterschiedliche Perspektiven zeigen.
Was du daraus mitnimmst, entscheidest du selbst.
Denn für mich beginnt Wissen dort, wo wir anfangen, Fragen zu stellen – und manchmal auch dort, wo wir den Mut haben, unsere bisherigen Antworten noch einmal zu hinterfragen.
Eine Wissenssammlung aus dem echten Leben
Das Wissensjournal wächst mit meiner eigenen Neugier weiter.
Es verbindet das, was ich gelernt habe, mit dem, was ich selbst erfahren habe. Es verbindet unterschiedliche Themen, Perspektiven und Wissensquellen.
Und vielleicht ist genau das meine Perspektive:
Wissen ist für mich eine Schatzkiste.
Man weiß nie, wann man etwas darin findet, das plötzlich einen neuen Gedanken möglich macht.